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Noch ist nicht alles getan.
Die Belastungen der Wälder bestehen fort.
Zu sehen: Wald. Bäume. Blätter.
Scheinbare Idylle – ein Trugbild.
Schnelle Fotosequenzen. Dramatische Musik.
Dynamische Bewegungen. Helligkeit und Schatten wechseln abrupt. In diesen Kontrasten spiegeln
sich die komplexen, nervösen Prozesse des Waldes – ein sensibles System im Ungleichgewicht.
Ein letztes Blatt erscheint. Beginnt zu zerfallen. Pixel für Pixel löst es sich auf. Es kippt ins Dunkel. Dieses finale Motiv steht für Unsicherheit, für schleichendes Verschwinden vertrauter Strukturen. Dann – frei nach einem Gedicht von Theodor Storm:
„Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, wir nahmen es so im Wandern mit, auf dass es uns einst möge sagen …“.
Ein Blatt erscheint erneut, überlagert vom Bild eines Waldes. Die eingeblendete Zeile:
„…was wir getan haben …“.
Einladung und Mahnung zugleich.
Zur Reflexion unseres Denkens und Handelns.